Montag, 26. Januar 2015

Gelesen // Malala Yousafzai : Ich bin Malala.

Hier hatte ich angekündigt mit welcher Biografie ich mein Jahresprojekt beginne. Jetzt bin ich fertig gelesen und kann es wärmstens empfehlen.

Zugegeben, die ersten zweihundert Seiten waren auch manchmal langatmig. Wenn Malala ihre Heimat Pakistan beschreibt und derh detailiert von ihrer Kindheit und deren Straßen erzählt. Vielleichht macht das aber auch ihre Sehnsucht nach ihrer Heimat deutlich, ihre Liebe zu Pakistan zeigt das allemal. Für mich spannender wurde es als Malalas Heimat, das Swat- Tal, zum ersten Mal von den Talibanen eingenommen wurde. Spannend wie sie das aus ihrer Sicht erzählt und auch erläutert wie es kommen konnte, dass diese Gegend von Terroristen regiert wird. Unter anderem waren es die Talibanen, die nach Naturkatastrophen da waren bei den Menschen und Hilfe leisteten. Verständlich, dass sie dann auch erst einmal akzeptiert werden von der Bevölkerung. Die Ausmaße des Niederlassens der Talibanen wurden erst langsam und schleichend deutlich. Die Talibanen wurden dann von der Regierung zum Rückzug gezwungen und Jahre später kamen sie wieder. Und dann begann Malalas Leid. Mädchen durften offiziell nicht mehr zur Schule gehen, Schulen wurden bombadiert und zerstört. Und immer mehr Drohungen gab es gegen ihren Vater, einen Pro- Bildungskämpfer in Pakistan. Doch dann trafen die Kugel nicht den Vater sondern die Tochter. der Rest ist bekannt und sorgte für weitweite Annahme und Diskussionen. Davon wird auch im Buch berichtet und auch von ihrem langen Heilungsprozess.

Vieles ist beeindruckend an Malala und ihrer Familie- der Kampf für das Recht auf Bildung und Schulen in Pakistan und weltweit, deren Durchhaltervermögen und immer-wieder-Aufstehen. Doch am meisten beeindruckt mich wie Malala immer noch von ihrer Heimat redet und schwärmt. Sie ist sich sicher, dass sie eines Tages in ihre Herzensheimat zurückkehren wird und weiter dafür eintreten wird, dass jedes Kind die Möglichkeit bekommt sich zu bilden. Im Buch ist keine Angst, kein Hass zu spüren. Jeden Tag wird sie beim Blick in den Spiegel an das Attentat auf sie erinnert und trotzdem schreibt sie nichts Schlechtes und Verachtendes über diese Männer, die ihr das angetan haben.
Ich bewundere Malala für ihren Mut. Ich mag diese Leidenschaft sich für Gerechtigkeit einzusetzen und das laut zu sagen von dem das Herz voll ist. 

Kommentare:

  1. Das hört sich echt spannend an. Ich bin mit meiner ersten Biografie auch durch und werde sie morgen auf dem Blog vorstellen und dann verlinken :-)
    Liebe Grüsse Alizeti

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    1. Oh, ich bin gespannt :)
      Liebe Grüße zurück.

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  2. Danke für deinen Bericht. Hört sich auch sehr spannend an. Auch ein schweres Thema... .
    Viele Grüße, Angelika

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