Mittwoch, 16. Oktober 2013

Gelesen // Gisa Klönne: Der Wald ist Schweigen

Ich liebe Krimis und so ließ ich mich von Bine inspirieren und habe „Der Wald ist Schweigen“ von Gisa Klönne gelesen. 
Sehr passend, dass wir für die „Lesende Minderheit“  gerade einen deutschen Krimi lesen können. Und ich bin mir sicher, Judith Krieger und ich haben uns nicht das letzte Mal getroffen. 

Im Kölner Umland wird im Wald eine Leiche gefunden. Kommissarin Judith Krieger und ihr ihr-aufgezwungener Kollege ermitteln in einem Umfeld eines Lehrers, der für seine Schülerinnen mehr als nur ihr Lehrer war, einer Försterin und einer „Yoga- Kommune“. Aus unterschiedlichen Perspektiven kann der Leser die Handlung erleben. 

Judith Krieger kommt als weibliche Wallander daher. Trauer, Schuldgefühle, Traurigkeit, Angst was falsch zu machen- all das ist nicht unbekanntes an (erdachten) Kommissaren, das kenn ich schon. Und trotzdem bin ich fasziniert, wie Gisa Klönne es schafft, die Spannung aufrecht zu erhalten und mich ans Buch zu fesseln. Der Kriminalfall ist nicht besonders spektakulär, aber durch ihren Schreibstil und ihre Art zu erzählen, musste ich immer weiterlesen auch wenn die Uhr etwas anderes sagte.

Ich kann also „Der Wald ist Schweigen“ wärmstens weiterempfehlen und freu mich schon darauf den zweiten Judith Krieger- Fall zu lesen.



Kommentare:

  1. Das ist ja genau mein Ding! Ich habe auch schon zwei Bücher von Gisa Klönne gelesen und fand sie für deutsche Krimis gar nicht schlecht. Allerdings natürlich trotzdem weit hinter den Skandinaviern abgeschlagen ;-) Da kommen sie einfach nicht ran. Vielleicht hol ich mir Deine Empfehlung noch für den Urlaub...
    Liebe Grüße, Änni

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    1. Hast du noch nen paar Skandinavier- Tipps?
      Schönen Urlaub dir! :)
      Liebe Grüße zurück.

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